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Bärnau - Steinbergkirche

Eine traditionelle Wallfahrt führt alljährlich tausende Menschen zur Steinbergkirche bei Bärnau, Ein Kreuzweg führt durch eine um 1800 angelegte Lindenallee hinauf zur Kirche - nur wenige hundert Meter vor der Grenze zu Tschechien. Das Glaubenszeugnis geht auf einen verheerenden Stadtbrand im Jahr 1685 zurück. Danach gelobten die Bärnauer Bürger jedes Jahr eine Wallfahrt zum “Gegeißelten Heiland”.
Die Kirche wurde 1765 - 1768 erbaut, die Chorerweiterung datiert 1818/1819. Sie ist barock ausgestattet und schön restauriert. Das Gnadenbild - der gegeißelte Heiland - soll der Überlieferung nach ein aus Niederösterreich stammender Schmiedegeselle nach Bärnau gebracht haben.
Auf der von Granitsäulen getragenen Empore befindet sich eine Kreuzigungsgruppe in Form von Oberpfälzer Brettfiguren. Besonders auffällig dabei der Gekreuzigte ohne Arme und Hände.

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Lohnenswert ist auch ein Gang um bzw. hinter die Kirche. Hier erinnert eine Granitsäule an ehemalige Nachbargemeinden jenseits der Landesgrenze, die nach dem zweiten Weltkrieg zerstört wurden. Seit 1946 treffen sich die Bewohner aus längst verschwundenen Ortschaften alljährlich zu einem Heimattreffen.

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