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Seit Jahrhunderten dient die Musik den Christen als besonders intensive Form des Gotteslobes. Viele Komponisten haben zur Ehre Gottes Gebete musikalisch ausgedrückt und erhebende kirchliche Werke geschaffen. Daneben ist der Gemeindegesang ein wesentlicher Bestandteil der Liturgie.
Die Orgel
Das „Fundament“ der Kirchenmusik ist die Orgel, die oft als die „Königin der Instrumente“ bezeichnet wird.
Zu Beginn stand in der neuen Johanneskirche eine kleine Leihorgel, bei der der Organist noch selbst mit beiden Füssen treten und so die nötige Luft in die Pfeifen drücken musste. Doch bald wurde der Wunsch nach einer eigenen, würdigen Orgel laut. Je nach Vermögen wurden kleine und grosse Orgelpfeifen gestiftet und so konnte im Herbst 1955 Orgelbaumeister Eduard Hirnschrodt aus Regensburg mit dem Orgelbau beginnen. Im Herbst 1956 war sie fertig und wurde vom Direktor der Kirchenmusikschule Regensburg, Dr. Ferdinand Haberl, mit lobenden Worten abgenommen.
Die Orgel besitzt drei Manuale und das Pedal und umfasst 26 klingende Register. Wegen des beschränkten Raumes erfolgte der Bau in zwei seitlich gestellten Werken, so dass der Kirchenchor dazwischen seinen Platz hat. Der imposante Prospekt passt vorzüglich zum modern gestalteten Kirchenraum.
Die Organisten

So schön eine Orgel ist – erst der Organist erweckt sie zum Leben und kann mit vielen Klangvariationen den Gesang begleiten oder die Liturgie musikalisch bereichern.
Diesen Dienst übten nach Kirchenmusikdirektor Josef Thoma ab 1977 Evi und Reiner Blommer und ab 1979 “vorübergehend” - von 1979 bis 2007 Herr Hans Dotzler aus.
Daneben ist jedoch ein Mann besonders dankbar zu erwähnen: Rektor Vinzenz Hautmann. Er hat von 1978 bis 2001 unermüdlich viele Werktags- und einen Teil der Sonntagsgottesdienste musikalisch betreut. Seit einem Eisenbahnunfall ist ihm das Orgelspiel leider nicht mehr möglich.

Auch Frau Doris Wagner (geb. Ertl) hat bis zu ihrem Wegzug aus der Pfarrei häufig im Gottesdienst gespielt. Bei Chorämtern übernahm sie oft den Orgelpart. Darüber hinaus war sie als Dirigentin und stellvertretende Chorleiterin aktiv.


Bis September 2007 waren (neben dem Chorleiter Hans Dotzler) Frau Rosina Ebnet (seit 1994) und Herr Peter Schönberger (seit 2001) regelmässig als Organisten tätig.

Mit Bildung der Seelsorgeeinheit im September 2007 übernahm Chordirektor Peter Kosmus neben der Chorleitung auch das Organistenamt in St. Johannes.
Wir sagen allen, die mit großem persönlichen Einsatz die Kirchenmusik in St. Johannes gestaltet haben ein herzliches Vergelt´s Gott für ihren langjährigen Dienst.
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