|
Gleich zwei Heilige standen im Mittelpunkt der Eucharistiefeier am 2. Weihnachtsfeiertag, der hl. Stefanus und der hl. Johannes, Apostel, Evangelist und Namenspatron unserer Pfarrkirche. Die Feier des Patroziniums wurde durch die Weihe des Johannesweines und die anschließende Verkostung durch die Gottesdienstbesucher angereichert. Damit wurde daran erinnert, dass Johannes einst einen vergifteten Becher Wein getrunken haben soll, dessen Gift aber, nachdem der Heilige das Kreuzzeichen über den Becher gemacht hat, in die Gestalt einer Natter verwandelt worden ist, so dass ihm der Wein nicht schadete. Daher wird der heilige Apostel oft auch mit einem Kelche in der Hand abgebildet, aus dem sich eine Natter emporwindet.
|