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Jeweils am ersten Freitag im März feiern christliche Frauen in über 170 Ländern den ökumenischen Gottesdienst zum Weltgebetstag. In diesem Jahr war der Frauenbund St. Johannes für die Organisation und Ausrichtung des Weltgebetstages der Frauen aus den Pfarrgemeinden Herz Jesu, Kreuz Christi und St. Johannes verantwortlich und konnte über 50 Frauen begrüßen. Frauen aus Kamerun haben heuer den Weltgebetstag vorbereitet und unter das Motto: „Alles was Atem hat, lobe Gott“ gestellt. Frauenbundsvorsitzende Doris Zeitler informierte mit Bildern und Texten über Land und Leute und stimmte damit die Gottesdienstbesucher auf das zentrale Thema des Weltgebetstages ein. Der Gottesdienst wurde musikalisch von Johanna Florian, Erika Brehm und Julia Zehrer gestaltet. Die sehr schönen Melodien und Texte sangen die Frauen gerne mit. Während des Weltgebetstages wurde immer wieder der Lobpreis der Frauen aus Kamerun deutlich, die trotz widriger Lebensumstände Gott für den Atem und das Leben loben. In der Mitte des Veranstaltungs- raumes wurden Palmen und Obst, ein Wasserkrug, Trommeln und Musikinstrumente, Holzschalen und Muscheln auf einer afrikanischen Decke präsentiert. Die Frauen des Führungskreises luden die Besucher des Weltgebetstages im Anschluss noch zu einem kleinen Imbiss ein. Gemeinsam ließ man die gelungene Veranstaltung in geselliger Runde ausklingen. Die folgenden Bilder vermitteln einen guten Eindruck über die Veranstaltung und über ein landschaftlich wunderschönes, aber armes Land und die Lebenssituation in Kamerun:
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Die folgenden Bilder vermitteln einen lebendigen Eindruck von einem zentralafrikanischen Land etwa so groß wie Schweden. Das Land mit seinen 400 km Atlantikküste hat alles: Schwarze Vulkansandstrände, noch ursprünglichen Regenwald, Wasserfälle, Mangrovensümpfe, Hochgebirge, Seen, Savanne und Sahelzone. Gut 18 Millionen Menschen leben in Kamerun, davon sind etwa 50 % Christen. Über die Hälfte der Bewohner leben unter der Armutsgrenze. In den großen Städten vermarkten Frauen ihre Produkte als “Bayam Selam” und junge Männer versuchen, mit Mopedtaxis Geld zu verdienen.
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